spirituelle dimensionen von leben und sterben


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jeder muss diesen weg gehen...

LEBEN UND STERBEN
 im LICHT von BEWUSSTSEIN

Es gibt viele Wege, uns mit dem Tod anzufreunden, bereits in Leben sterben zu lernen , um den Tod dann begrüßen können als die langersehnte Ruhe am Ende eines reichen , erfüllten Lebens, in dem wir einen Ausdruck für die Schönheit unserer Essenz gefunden haben, in dem wir diese Erde etwas schöner und bunter gemacht haben, als wir sie vorgefunden haben.

Ein Sterben in Angst, Trauer, Bitterkeit oder Einsamkeit ist sehr schmerzhaft und läßt unsere Seele in großer Verwirrung und mit tiefem Schmerz auf die Reise durch die Stadien des Todes hin zu einer neuen Geburt gehen. Sowohl die Qualität unseres Todes entscheidet über unsere weitere Evolution,als auch alles ungelernte und unerledigte. Unser Astralkörper, einer unserer feinstofflichen Körper , existiert über den Wechsel von Leben und Tod hinaus , in ihm sind unsere essentiellen Qualitäten als auch unsere unbewussten Aspekte gespeichert; er bestimmt über unsere Identifikation mit dem Ego-Bewusstsein und der körperlichen Form. Der Grad unserer Freiheit von Angst entscheidet über die Qualität unseres Lebens jetzt. Entweder geschieht unser Leben in einer Atmosphäre von Angst, oder von Liebe.. Ein Leben ohne wirkliche Liebe und Hingabe bleibt leer und bedeutungslos, denn unsere Seele kann nur blühen und sich zu höheren Bewußtseinsebenen entwickeln in einer Atmospäre von wirklicher Liebe, Vertrauen, und Frieden.

Das , was uns in unserem Tod geschehen wird, können wir bereits im Leben durch die Hingabe an die Qualität von bedingungsloser Liebe erfahren. Im Tod als auch in Liebe muß unser Ego sterben, unsere Idee, daß wir getrennt sind von dieser Existenz und den Menschen, daß wir uns beweisen müssen, kämpfen müssen um unsere Existenz, um Liebe, um Erfüllung und Glückseligkeit. Unsere wirkliche Angst vor dem Tod ist unsere Angst vor dem völligen ausgelöscht werden, vor dem Nichtsein, vor der Leere und dem Unbekannten. Eine berechtigte Angst, solange wir keine tiefe Erfahrung unseres unsterblichen Wesens gemacht haben, die durch Liebe, Meditation, durch Reinigung unseres Bewusstseins von allem falschen, von begrenzenden Egostrukturen, geborgtem Wissen und konditionierten Überzeugungen geschehen kann.


Stellen wir uns die Fragen, denen wir am Lebensende gegenüberstehen werden, wenn sich alles,
was wir geglaubt haben zu sein und zu besitzen , als unwirklich herausstellt :


Wer oder was bin ich wirklich unter der Oberfläche meines Lebens?

Habe ich jemals wirklich geliebt?

Habe ich etwas mehr Schönheit und Freude in dieses Leben gebracht?

Liebe ich mich selbst , das Geschenk dieses Daseins, lebe ich mein Leben ? Oder lebe ich nur nach dem Erwartungen anderer , in Kompromissen, ohne innere Ekstase und seelische Erfüllung?

Was sind die Werte meines Lebens? Was steht meiner Erfüllung im Wege?

Was muß ich im Leben ändern, wenn ich am Ende nicht mit Bedauern und Ärger auf mein Leben zurückblicken will, sondern mit Dankbarkeit und einem Herzen voller Freude über ein wirklich sinnvolles Leben?

 

Unsere Handlungen und unser Lebensstil bekommen eine größere Bedeutung, wenn wir uns mit der Tatsache unserer Sterblichkeit konfrontieren.


Dann leben wir nicht mehr zufällig dahin, wie ein Blatt im Wind unserer Wünsche nach Bequemlichkeit, Komfort, Sicherheit , egoistischer Vergnügungen und lieblosen Beziehungen, die von unseren Emotionen, Abhängigkeiten und Erwartungen bestimmt werden. Wir beginnen damit, nach dem Sinn unseres Daseins zu fragen, nach dem, was Liebe ist, innerem Frieden, nach Zufriedenheit und Ausdehnung, nach Einssein.
In allem, was wir tun, suchen wir letztendlich nur nach der Erfahrung von Ausdehnung, Einssein, auch wenn es uns noch nicht bewußt ist. Selbst unsere Überzeugung, daß wir glücklich sein werden, wenn sich unsere Wünsche und Ansprüche erfüllen,erweist sich früher oder später als Illusion, da unsere Ego-Persönlichkeit niemals wirklich zufrieden sein kann. Vielleicht können wir erkennen, daß wir in einem andauernden Wettrennen verfangen sind, immer auf der Suche nach Befriedigung unserer Wünsche, und doch niemals wirklichen inneren Frieden finden. Der Tod erinnert uns daran, diese Realität klar zu erkennen, und unsere kostbare Lebenszeit nicht damit zu verschwenden,hinter etwas herzulaufen, was uns vom totaler Lebendigkeit und wirklicher Liebe ablenkt, und dann im Tod spurlos verschwindet.

 

Meditation läßt uns den Aspekt unseres Wesens erkennen, der bereits in Frieden und voller Erfüllung ist- unsere Essenz, immer in uns präsent, aber begraben unter Schichten von Konditionierungen, Gewohnheiten, Illusionen und unbewussten Mechanismen.

Bewusstwerdung bedeutet , uns über alle diese Schichten so bewusst zu werden, daß sie nicht mehr unsere Handlungen, Aktionen und Beziehungen bestimmen, sondern unser innerstes Wesen, unsere Essenz, der Meister unseres Lebens ist.

Leben ohne Veränderung ist bereits Tod, die Seele stirbt in Gewohnheiten und Lieblosigkeit, wenn wir nicht mehr mit der Quelle von Lebensenergie verbunden sind: ständiger Veränderung im Strom des Lebens. Nur lebendige und freie Menschen können nicht manipuliert werden. Der Tod wird kollektiv verdrängt und hat daher eine große Faszination für unser Bewusstsein. Die emotionelle und seelische Wirklichkeit berührt uns erst dann wirklich, wenn das Thema direkt in unser Leben tritt,wenn wir unmittelbar betroffen sind, wenn ein geliebter Mensch stirbt.

Unsere Arbeit ist die Bewusstmachung der Realität des physischen Todes, unserer Angst vor dem Verlust der Ego-Persönlichkeit, die wie ein Schatten über unserem Leben liegt, und uns nicht so total leben läßt,wie es unser Potential und der Sinn unseres Lebens ist. Wir vermitteln Methoden , Einsichten und Meditationen, um in Kontakt mit der Fülle und dem Mitgefühl unseres Herzchakras zu kommen, das die Qualität besitzt, Leiden und Probleme in Liebe und Dankbarkeit zu transformieren.Wir können es lernen, authentisch zu verzeihen; den Mut zu finden, wirklich unser Leben zu leben; die Klarheit, unsere Prioritäten zu erkennen und zu leben; und die Liebe für uns selbst und andere, die unserem Leben Erfüllung und wirkliche spirituelle Ausrichtung gibt. Dieses Leben ist die Gelegenheit, unser unsterbliches Wesen zu erkennen.

Es ist unsere Freiheit, uns den Herausforderungen von Bewusstheit und Liebe zu stellen, „aus dem Traum unserer Illusionen und Lieblosigkeit zu erwachen", nach unserer ESSENZ zu suchen , oder länger in dem Leiden eines unerfüllten Lebens zu bleiben. Die Tatsache unserer Vergänglichkeit ist lediglich eine mächtige Erinnerung daran, authentisch unsere Einzigartigkeit zu leben , und unser unsterbliches Wesen zu erkennen, solange dazu noch Zeit und Energie vorhanden ist.

Wenn wir diese Tatsache nicht länger aus Bequemlichkeit verleugnen, sondern sie in unser Bewußtsein aufnehmen, dann entsteht eine neue Vision: die Vision eines Lebens in Liebe und Bewusstheit zwischen den Ereignissen von Geburt und Tod.


Dann vermeiden wir den Tod nicht mehr, dann sind wir bemüht, das Mysterium zu verstehen, dann leben wir mit der Tatsache, daß jeder Moment kostbar ist, und daß unser Sterben so sein wird wie unser Leben. Ist es nicht ein Ausdruck menschlicher Intelligenz, uns auf den Tod vorzubereiten, auf das endgültige Ereignis unseres Lebens am Ende eines langen Weges? Bereiten wir uns nicht auch vor auf eine Naturkatastrophe, wenn sie kurz bevorsteht, oder auf eine Abenteuerreise, die uns in das Unbekannte führt?

Das Schwert von Liebe und Tod


Unser Tod ist das einzige im Leben, was uns gewiß ist. Alle Menschen, die den Zustand eines erwachten Bewusstseins erlangt haben, die das Göttliche in sich realisiert haben, sagen uns durch ihre Worte, ihr Leben und ihren Tod, daß unsere Seele unsterblich ist, und daß es keinen Tod gibt, nur Veränderung. Aber für uns ist dieser Satz nur eine übernommene intellektuelle Überzeugung, keine authentische Erfahrung oder Einsicht, die uns dabei hilft, unserem Tod mit Akzeptieren oder sogar Dankbarkeit entgegenzugehen.

Das größte Mysterium im Leben ist der Tod. Vom Moment der Geburt an gehen wir auf den Tod zu. Im Tod geschieht eine Zusammenfassung unseres ganzes Lebens .Wenn du heute sterben müßtest, und du aufrichtig auf den Leben zurückschaust , was wären deine ehrlichen Gefühle und Gedanken über das Leben, das hinter dir liegt? Hast du die Erfüllung deines Lebens gefunden , hast du alles gegeben, was du besitzt, hast du bedingungslos geliebt, ist dein Herz erfüllt von Dankbarkeit, traurig über ein ungelebtes Leben, oder sogar bitter über ein Leben voller Kompromisse und Oberflächlichkeiten?

Wenn jemand stirbt, der uns etwas bedeutet:Freund, Partner, Eltern, Kinder, Kollegen, ein Lehrer oder spiritueller Meister, stirbt immer auch ein Teil von uns, denn wir waren mit diesem Menschen tief verbunden, er/sie ist durch Liebe ein Teil unseres Wesens geworden.

Unsere Arbeit ist die Bewusstmachung der Realität des physischen Todes, unserer Angst vor dem Verlust der Ego-Persönlichkeit, die wie ein Schatten über unserem Leben liegt, und uns nicht so erfüllt leben läßt,wie es unser Potential und der Sinn unseres Lebens ist.

Wir vermitteln Methoden , Einsichten und Meditationen, um in Kontakt mit der Fülle und dem Mitgefühl unseres Herzchakra zu kommen, das die Qualität besitzt, Leiden und Probleme in Liebe und Dankbarkeit zu transformieren.Wir können es lernen, authentisch zu verzeihen; den Mut zu finden, wirklich unser Leben zu leben; die Klarheit, unsere Prioritäten zu erkennen und zu leben; und die Liebe für uns selbst und andere, die unserem Leben Erfüllung und wirkliche spirituelle Ausrichtung gibt.
Dieses Leben ist die Gelegenheit, unser unsterbliches Wesen zu erkennen.


Die tiefere Wirklichkeit der Vergänglichkeit

Dem Tod begegnest du am tiefsten beim Tod eines geliebten Menschen.


Wenn uns Liebe und die Gewissheit des Todes umgeben, geschieht eine Tranformation, eine tiefe Veränderung. Wir werden nie wieder der gleiche sein. Wenn wir Menschen wirklich geliebt haben, gibt uns der Tod den Schlüssel zu allem, was wesentlich ist. Wenn unser Partner stirbt, Mutter , Vater, oder geliebter Freund, sollten wir ganz nahe dabeisein , den sterbenden Herzschlag spüren. Wenn der Atem kürzer wird, sollten wir die Erfahrung unsere eigene werden lassen, die Gefühle des Sterbenden mitfühlen. So werden wir nach und nach den Tod in allen Aspekten kennenlernen , als einen Freund erkennen, als tiefe Ruhe und Befreiung aus dem Käfig eines nutzlosen Körpers; so wie eine Rose am Abend ihre Blätter verliert ,und wie der Tau in der Morgensonne verschwindet, können wir erfahren, daß nichts wirklich stirbt- nur die äußere Form verändert sich.

Und wenn wir tief und durchdringend schauen, sehen wir, daß wir in Wirklichkeit in jedem Moment sterben, denn wir verändern uns ständig, die Vergangenheit stirbt jeden Moment. Mach dir das Phänomen des Todes bewußt- visualisiere für einige Momente, daß innerhalb von höchstens 120 Jahren alle Menschen, die jetzt auf dieser Erde leben, nicht mehr hier sein werden .

  Bewusstsein
im Leben und Sterben
  Freiheit von Angst
 •Mit der Tatsache unseres Todes leben
•  Lieben und Geben      
  Die Last des Ego
 Die erlösende Dimension von Tod und Trauer in Katastrophen. Der Tod als etwas Heiliges.  
 Leben ohne Veränderung ist bereits Tod, die Seele stirbt
 Freiheit vom Festhalten 
 Osho über den Schock bei Tod und Verlust

Die Last des Ego

die last des ego

                   Freiheit vom Festhalten

Jeder wird eines Tages durch das Tor des Todes gehen müssen. Wenn du dich erinnern kannst, dass du reines Bewusstsein bist- nicht der Körper, weder  das Denken noch das Herz, nicht dein Geld, nicht dein Prestige, nicht deine Macht, nicht dein Haus, sondern reines Bewusstsein- dann kannst du ungeschoren durch die Barriere des Todes gehen...der Tod hat nur Macht über dich, wenn du an etwas festhältst. Freiheit vom Festhalten macht dich fähig, in das universale Licht einzugehen,  eins mit ihm zu werden, und das ist der größte Segen, die größte Ekstase, nach der weiter nichts existiert, was darüber hinausgeht. Du bist zu Hause angekommen.                   -Osho- 

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                    Geben und Empfangen

Wer liebt, wird von der ganzen Existenz geliebt.

Die Existenz läßt uns nur unser Echo hören, aus allen Richtungen, aus allen Dimensionen.Wenn wir einen schönen Gesang anstimmen, dann kommt der Gesang tausendfach schöner zu uns zurück, er senkt sich wieder auf uns herab.

Was immer wir geben, wird uns zurückgegeben. Die Menschen sind nur deshalb unglücklich, weil sie andere unglücklich machen, weil sie anderen Schmerz bereiten.

Was auch immer wir säen, ernten wir. Und natürlich wirst du, wenn du ein einziges Samenkorn säst, Tausende von Samenkörnern ernten. Die Existenz ist nicht geizig, sie gibt in Hülle und Fülle. Aber sie kann nur geben, wenn du schon gegeben hast - sie vervielfacht das, was du gibst, daher liegt grundsätzlich alles an dir. Wenn du Seligkeit willst, dann laß deinen Segen auf alles und jeden herabregnen! Wenn du Liebe willst, dann liebe! Wenn du etwas willst, wird das Wollen dir nicht helfen- tun es, verwirkliche es, und bald wirst du eine Überraschung erleben: Was du auch gegeben hast, kommt immer zu dir zurück, nicht weniger als tausendfach vervielfältigt.

Gib, was immer du dir selber wünscht, und du wirst nicht leer ausgehen. Du wirst erfüllt werden, ungeheuer erfüllt; über deine Vorstellungskraft hinaus, über deine Träume hinaus wirst du erfüllt sein.
                     OSHO

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