Krebsursachen

Die Mehrheit der Krebse entstehen wahrscheinlich sporadisch, also ohne erkennbare Ursache. Aus zum Teil ungeklärten Gründen kommt es in Krebszellen zur Aktivierung von sogenannten Krebsgenen, die dann zur hemmungslosen Vermehrung von Tumorzellen führen.
Es gibt eine Reihe von Umwelteinflüssen, die eine Krebsentstehung fördern. Tatsächlich könnte eine große Zahl von Krebserkrankungen durch eine Minderung dieser schädigenden Umwelteinflüsse verhindert werden.

Umweltursachen

- Alter : Krebs tritt am häufigsten bei Menschen über 50 Jahren auf.

- Nahrung: stark fett- und cholesterinhaltige Nahrung ist ein Risikofaktor
   für die Entwicklung verschiedener Krebse, im besonderen
   Dickdarmkrebs.

- Rauchen: Zigarettenrauchen erhöht stark das Risiko für Lungen-,
   Rachen- und Kehlkopfkrebs. Zigarren- und Pfeifenrauch, sowie
   Kautabak erhöhen das Risiko für Mund-, Zungen-, und Rachenkrebs.

- Chemische Einflüsse: Industrieprodukte, Chemikalien, aber auch
   bestimmte Medikamente können das Krebsrisiko erhöhen. Asbest wird
   z.B. für manche Fälle von Lungenfellkrebs verantwortlich gemacht.
   Bestimmte aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol, welche in
   Benzin, Lacken und Lösungsmitteln vorkommen, sind in der Lage, das
   Langzeitrisiko für Leukämien zu erhöhen.

- Bestrahlung : radioaktive Strahlung und Röntgenstrahlen sind in der
   Lage, bei ausreichender Dosierung und Bestrahlungsdauer das Langzeit-
   risiko für eine ganze Reihe von Krebserkrankungen zu erhöhen. Auch
   UV-Strahlen der Sonne erhöhen das Krebsrisiko, sind jedoch auf
   die Haut beschränkt.

- Viren : bestimmte Virusinfektionen stellen ein Risiko für die zukünftige
   Entwicklung von Tumoren dar. Hepatitis B und C, Humane
   Papillomviren, das Humane T-Zell Leukämievirus, sowie das
   Epstein-Bar-Virus sind assoziiert mit verschiedenen Krebserkrankungen.

- Immunschwäche : das Immunsystem scheint eine wichtige Rolle zu
   spielen bei der körpereigenen Abwehr von Krebs. So erklärt man
   sich, dass Patienten mit der Immunschwächekrankheit AIDS ein erhöhtes
   Risiko für die Entwicklung von bestimmten Lymphomen und
   Hauttumoren tragen.

Genetische Ursachen

Es gibt eine Anzahl angeborener Erbkrankheiten, die mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergehen. Dieses angeborene Krebsrisiko ist bei den Betroffenen in den Genen begründet und kann damit auch auf folgende Generationen vererbt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Kinder eines solchen Menschen an Krebs erkranken werden. Zeichen von familiären Risikofaktoren für die Krebsentstehung sind:

- Ein oder mehrere Verwandte mit Krebs

- Krebs, der in einem ungewöhnlich frühen Alter auftritt

- Beidseitiger oder an verschiedenen Stellen auftretender Krebs :
   z.B. eine Brustkrebspatientin, die zusätzlich einen Eierstockkrebs
   entwickelt

Falls der Verdacht auf eine vererbbare Anfälligkeit für Krebs besteht, sollten die Verwandten des Betroffenen in Erwägung ziehen, sich von einem Facharzt für Humangenetik beraten zu lassen. Das Institut für Humangenetik an der Universität Heidelberg bietet in dem Zusammenhang eine genetische Beratung an.



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