Krebsursachen

Krebsdiagnose

Bewegung und Ernährung – die beiden großen Säulen der Vorbeugung

Neben einer regelmäßigen Früherkennung ruht die Krebsvorbeugung auf zwei weiteren Säulen: auf der richtigen Ernährung und auf der Bewegung. Ich möchte Ihnen im Folgenden einige Tipps geben, wie eine gesunde Darmkrebsvorbeugung aussehen kann. Denn immerhin können mit so einer Vorbeugung 9 von 10 Darmkrebserkrankungen vermieden werden.

13 bis 14 % aller Darmkrebserkrankungen sind Folge mangelnder Bewegung. Amerikanische Studien gehen mittlerweile davon aus, dass sogar bis zu 40 % aller Darmkrebserkrankungen durch Bewegung vermeidbar wären. Schon wenn Sie 3- bis 4-mal pro Woche sanften Sport treiben, wie zum Beispiel ausdauerndes Spazieren gehen, Rad fahren, Schwimmen oder Wandern, senken Sie Ihr Erkrankungsrisiko. Durch die Bewegung des Sports regen Sie auch die Bewegung des Darms an. Dadurch wird die Nahrung schneller verdaut, bleibt nicht so lange in den Darmtaschen liegen und es können sich keine Polypen bilden.

Aber auch, wenn Sie schon an Darmkrebs erkrankt sind, können Sie mit regelmäßiger Bewegung weiteren Folgeerkrankungen vorbeugen. Leider weisen Ärzte heute viel zu selten auf den Rehabilitationssport hin. Dabei werden solche Maßnahmen von den Krankenkassen gefördert, wenn Ihr Arzt sie Ihnen verschreibt. In Deutschland gibt es sogar über 600 spezielle Krebssportgruppen. Adressen dieser Gruppen erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

So ernähern Sie sich darmgesund

Für eine darmgesunde Ernährung sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:

* Sparen Sie an Fett. Durchschnittlich 100g Fett nimmt jeder Bundesbürger täglich zu sich. Eine Menge von 60 bis 80 Gramm sollten Sie aber nicht überschreiten. Zu viel Fett im Darm macht ihn träge und verhindert die natürlichen Darmbewegungen.
* Essen Sie Lebensmittel mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Die Regel "5 am Tag" gilt auch hier: 5 Portionen Obst und Gemüse, insgesamt rund 500 Gramm, sollten täglich auf Ihrem Speiseplan stehen. Das kann mal ein Glas Saftschorle, ein Apfel zwischendurch oder ein frischer Salat sein. So ernähren Sie sich darmgesund und fördern die Darmbewegung.
* Essen Sie ballaststoffreiche Lebensmittel wie zum Beispiel Vollkornprodukte. Studien haben ergeben, dass Sie Ihr Darmkrebsrisiko bedeutend senken können, wenn Sie täglich 30g Ballaststoffe zu sich nehmen. Besonders ballaststoffreich auch sind Linsen (10g je 100g Linsen), Trockenobst (zwischen 5 und 13g je 100g) oder Weizenkleie (40 bis 50g auf 100g).
* Verwenden Sie Zucker und Salz möglichst sparsam und trinken Sie möglichst wenig Alkohol. Studien haben ergeben, dass Krebszellen zum Wachsen Zucker und Glucose brauchen – geben Sie Ihnen das nicht, nehmen Sie ihnen die Lebensenergie.


Ernährung nach den individuellen Stoffwechseltypen
Die beste Ernährungsweise als Vorbeugung gegen Krebserkrankungen



Auch Krebspatienten profitieren von Massage

Massage kann auch bei Krebspatienten sinnvoll sein. In einer Studie, an der auch Krebspatienten beteiligt waren, baten die Wissenschaftler das körperliche Unwohlsein vor und unmittelbar nach der Massage zu bewerten sowie 48 Stunden später. Das Ergebnis der Studie: Bei den befragten Patienten konnte das Unwohlsein etwa um die Hälfte reduziert werden. Die Verbesserung der Beschwerden hielt 2 Tage nach der Massage noch an.

Bei einer anderen Studie wurden Krebspatienten untersucht, die Chemotherapie und Bestrahlung erhielten. Dabei wurde herausgefunden, dass die Patienten, die Massagen erhalten hatten, besser mit Schmerzen umgehen konnten, weniger Angst und Beklemmung verspürten und besser schliefen als eine ähnliche Gruppe von Patienten, die keine Massagen erhalten hatten. Noch ist es zu früh, aus den bisherigen Ergebnissen Rückschlüsse über die Massage und mögliche langfristige physische und psychische Vorteile zu ziehen. Dafür sind groß angelegte Studien notwendig.

Krebsratger der Niedersächsichen Krebsgesellschaft
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Neueste Erkenntnisse der modernen Schmerzmedizin sind für alle Menschen verfügbar.
Solltest Du keinen Arzt  haben, der bereit ist, moderne Schmerztherapie anzuwenden oder sich umfassend darüber zu informieren, gibt es die Möglichkeit, besondere Zentren für Schmerzmedizin zu kontakten und dort umfangreiche Beratungen zu erhalten, oder auch Hinweise auf Ärzte, die für moderne Schmerzmedizin offen sind und den Patienten dementsprechend behandeln.
Infos hierzu können bei uns angefordert werden.



Liste der Palliativstationen in Deutschland / PDF        Stand 4/ 2008

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