Seelisch-spirituelle Sterbebegleitung

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Spirituelle Dimensionen
von Tod und Sterben

Die vorherrschende westliche Medizin sieht den Tod als einen Feind, gegen den man kämpfen und den man verneinen muß. Aufgrund dieser kollektiven Verneinung neigen wir dazu, den Tod zu fürchten, möchten ihn solange  nicht verstehen oder ihm ins Gesicht sehen, bis wir von den Umständen dazu gezwungen werden.

In diesem Training bieten wir einen umfassenden und  lohnenswerten   Weg an,  den Prozess des Sterbens zu verstehen, den Tod als einen WEG DER RÜCKKEHR zu unserem wirklichen Wesen. 

Im Licht modernen psychologischen Verstehens, von spiritueller Weisheit und mitfühlender medizischer Wissenschaft,  ist die seelisch-spirituelle Unterstützung für Sterbende und ihre Familien oder Freunde  ein wichtiger Beitrag zu einem menschlicheren Dasein. Unsere Gesellschaft versteht langsam, dass  die Sterbenden es brauchen  und  alle menschlichen Wesen es verdienen, dass  ihnen jede mögliche Unterstützung gegeben wird- körperlich, seelisch und spirituell.

Es gibt eine wachsende Bewusstheit unter Ärzten und Patienten,  dass zu viele Menschen in Schmerz und Angst sterben, abgeschnitten von geliebten Menschen und Möglichkeiten, mit Tod und Abschied in Frieden zu kommen. Aber diese Fähigkeiten können gelernt werden.

Artikel über Leben und Sterben,
Heilpraxis Magazin, Schweiz, Mai 2004
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Die Ausbildung ist für alle geeignet, die bewusst darüber sind, dass ihr Leben  zu Ende geht; diejenigen, die für Sterbende sorgen, und schließlich für alle von uns, die unausweichlich  sowohl unserem eigenen Tod gegenüberstehen, als auch  dem Tod der Menschen, die wir lieben.

Spiritualität und Hingabe

Die Ausbildung arbeitet mit diesen  bewussten Erkenntnissen :

-daß die Zeit des Sterbens sicherlich eine Zeit der Transformation sein kann, eine Zeit, in der wir uns von der Wahrnehmung des Todes als  einer Tragödie hinbewegen  zu einer Erfahrung  von tiefer Gnade.

- daß der Prozess des Sterbens  eine Zeit von tiefster Bedeutung für die  Evolution des menschlichen Bewusstseins  ist . Sterben  an sich erscheint spirituell transformierend zu sein. 

- der endgültige Moment des Todes als das Ende des menschlichen Lebens kann ein Wieder-Eins-Werden sein, in dem die Seele zurückkehrt,  um eins zu werden mit dem universalen Bewusstsein, der völligen Einheit, von der sie  gekommen ist.  

In unserer Erziehung  ist das Thema des Todes nicht vertreten. Religionen füttern uns mit Überzeugungen, die uns nicht helfen, uns  mit der Tatsache unserer Sterblichkeit auseinanderzusetzen. Und sie lehren uns nichts über das Mysterium und die Transformation, die im Sterben möglich ist, oder über  die eindringlichen Lehren, die der Tod uns geben kann. Tod ist mehr oder weniger unsichtbar geworden, was es uns unmöglich macht, etwas Wesentliches aus dem Tod unserer geliebten Menschen zu lernen. In anderen Kulturen gaben die Älteren ihr  Akzeptieren und das Geschenk des Loslassens an die Jüngeren weiter, die viel von Ihnen über persönliches Erwachen lernten. In unserer Zeit sind Alte oder Sterbende oft zu Zuständen des Vegetierens verurteilt,  wo sie bereits tot oder ignoriert sind, bevor sie tatsächlich sterben, und oft mit  Beruhigungsmitteln unter Kontrolle gehalten, so daß ihr inneres Licht so trübe ist, daß sie es kaum  ihren eigenen Tod bemerken.
 
 

Und es gibt noch nicht einmal eine Garantie, daß wir alt sterben werden, wir können nicht wissen, wann der Tod zu uns kommt.