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OFT  GESTELLTE  FRAGEN

Persönliche Fragen über Leben, Sterben und spirituelles Wachstum


Was bedeutet es, einen spirituellen Weg zu gehen,
ein Sucher auf dem Weg zu sein?




Mehr Fragen und Antworten über Meditation und Heilung

Wie kann ich das Bewusstsein meiner Vergänglichkeit mit einer Liebesbeziehung vereinbaren?

Wie kommt es, dass das Verhalten vieler spiritueller Lehrer unserer Zeit mit Macht-, Sex- und Geldthemen manchmal sehr fragwürdig ist?





Was ist der Sinn darin, uns mit dem Thema
Tod und Sterben auseinandersetzen?

Zuerst haben fast alle Menschen unbewußt oder bewußt Angst vor dem unvermeidlichen Prozeß des Sterbens und vor dem Unbekannten des Todes, dem Verlust von allem ,was wir kennen und glauben zu sein. Ein Leben,das von Angst überschattet ist, kann niemals erfüllt oder friedlich sein. Nur  das tiefe Verstehen des Mysteriums von Tod und Sterben kann diese Ängste auflösen, und damit kommt eine neue Qualität in unser Dasein.  Und dann kann der Moment des Todes ein bewusster, angstfreier Übergang in eine andere Dimension sein, ein Zurückkehren zu unserer wirklichen Natur, die wir im Leben verloren glauben. Das fehlende Bewusstsein unserer wirklichen Natur ist die Ursache für das seelische Leiden des Menschen. 

Nur ein angstfreier Mensch kann wirklich liebevoll, bewußt , authentisch und kreativ sein.

Zweitens  gibt uns die bewußte Auseinandersetzung mit unserer Vergänglichkeit den Mut und die Klarheit zu einer  bewußten Entscheidung: unser Leben jetzt so intensiv und liebevoll und erfüllend wie möglich zu leben. Das Verhalten, qualitativ wichtige Dinge aufzuschieben, ist destruktiv für ein erfülltes Leben. Viele Menschen erkennen erst kurz vor ihrem Tod ihren überwältigenden  Schmerz darüber, ihr Leben mit oberflächlichen und essentiell unwichtigen Angelegenheiten verbracht zu haben. In solchem Schmerz und in solch  existenzieller Angst ist der Tod ein aussichtsloser Kampf und ein Verpassen von dem, was wir den "Höhepunkt des Lebens" nennen.  

 

Was ist ein spiritueller Weg?

Es ist ein Erfahrungsprozeß, den wir durchleben,aber keine Philosophie, die wir lernen oder akzeptieren müssen. Es beinhaltet die persönliche Transformation des Menschen auf einem bestimmten Weg.Ein spiritueller Weg kann potentiell zur Erkenntnis und Verwirklichung unseres wirklichen Wesens führen. Unser wirkliches Wesen zu erkennen bedeutet, es erfahren zu haben, und fähig zu sein, zwischen diesem und unserem gewöhnlichen Zustand unterscheiden zu können. Unsere wirkliche Natur zu verwirklichen bedeutet, eine Ebene von Integration zu erreichen, die den Ausdruck jener tieferen Dimensionen unseres Wesens in unserem Leben zuläßt.

 

Was ist das Ziel dieses Weges?

Unsere Arbeit hat kein bestimmtes Ziel,das jeder erreichen sollte. Sie zeigt Wege zur Wirklichkeit unseres Lebens und Sterbens in all ihren Dimensionen, und hilft dem einzelnen, zu dem Platz zu kommen, an dem er/sie interessiert ist, und zu dem er/sie in der Lage ist, in jedem Moment. Eine Einstellung von Offenheit und Unvoreingenommenheit ist wichtig und hilfreich dabei. Das wichtigste Werkzeug in diesem Erforschen ist die Frage nach der Wahrheit des Moments, und der Bedeutung unseres Daseins. Dieses Erforschen hat kein Ende oder Ziel, und wird dazu genutzt, die individuelle und universelle Wahrheit zu entdecken und zu entwickeln, in all ihren Dimensionen und auf allen Ebenen. Das Ziel, wenn wir das sagen können, ist es, die Wahrheit in zunehmend tieferen Ebenen zu erkennen, bis man die endgültige Wahrheit erkennt, und in dieser Wahrheit integriert zu sein, so daß wir ein lebender Ausdruck und Verkörperung dieser Wahrheit sind. Und diese Wahrheit muß in der Welt unserer täglichen Aktivitäten angewandt werden.

Das bedeutet, in dieser Welt zu leben, aber nicht von dieser Welt zu sein, nicht mehr ein Produkt ihrer Konditionierungen und Wertvorstellungen und Einflüsse zu sein, dieser Gesellschaft , sondern zu der wirklichen Welt zu gehören, der wirklichen Natur, der spirituellen Dimension.

Sind bestimmte Glaubenssätze oder Überzeugungen Teil dieses Weges?

Es gibt keine Ideologie und keine Glaubenssysteme, denen man folgen sollte. Tatsächlich überprüfen wir alle Überzeugungen, an denen wir uns so gern festhalten, und authentische spirituelle Arbeit hilft uns, uns von den Fesseln solcher Begrenzungen zu befreien. Das Ziel ist es, keine Überzeugungen über die Wirklichkeit zu haben, sondern die Wirklichkeit direkt und mit völliger innerer Gewißheit zu kennen. Überzeugungen werden als Hindernisse gesehen, die uns im Weg stehen.

Muß ich einen bestimmten Glauben annehmen, um diesen Weg zu gehen?

Dieser Weg des Bewusstseins arbeitet auf die Erfahrung der Wirklichkeit hin, und nicht die Entwicklung eines bestimmten Glaubenssystems, nach dem man sich orientieren muß. Viele Menschen auf diesem Weg vertiefen ihr spirituelles Verstehen oder entwickeln eine tiefere Religiosität auf ihrem bisherigen Weg.

Was kann ich als Ergebnis  dieser Bewusstseinsarbeit erwarten?

Dies ist ein spiritueller Weg , der zur Erkenntnis und Verwirklichung unserer wirklichen Natur führen kann, der größten Errungenschaft dieses Lebens. Viele nützliche und erfüllende Dinge ergeben sich aus dieser Qualität, aber dieser Weg ist nicht dazu gedacht, materiellen Nutzen zu bringen. Unser Leben der spirituellen Verwirklichung zu widmen ist der größe Luxus, den wir uns leisten können, da die Ergebnisse nur innerlichen Wert haben, aber keinerlei Ego-Erfüllung bringen wird, wenn wir es richtig verstehen.



Hat dieser Weg etwas mit Psychotherapie zu tun?

Es ist ein spiritueller Weg und ist nicht als Ersatz für Psychotherapie gedacht. Ein wirklicher spiritueller Weg kann vielleicht auch Methoden und Wissen verschiedener Psychotherapien beinhalten und anwenden, eben weil er so umfassend ist und alle Möglichkeiten menschlicher Entwicklung anwenden kann. Spirituelle Therapie geht weit hinaus über traditionelle Psychologie und Psychotherapie, sie befaßt sich mehr mit der Ganzheit des menschlichen Bewussteins und ist nicht interessiert an der Verbesserung einzelner Aspekte der Ego-Persönlichkeit: genau diese ist die Wurzel unseres Leidens - die Überzeugung, daß wir vom Ganzen getrennt sind.

Was ist die Funktion von Meditation  auf diesem Weg?

Meditation hat viele positive Effekte auf unser Nervensystem, unsere Wahrnehmung, unser körperliches und seelisches Befinden. Die verschiedenen Meditationstechniken sind temporäre Methoden zum Erreichen eines höheren Bewusstseinszustandes, mit mehr Präsenz, Vertrauen und innerer Stille, in der wir unserem wirklichen Wesen eher begegnen können. Letztendlich wird Meditation als ständiger Zustand angestrebt, aber sie ist keine Philosophie oder Religion an sich, und auf keine Tradition oder bestimmte Lehre bezogen. Meditation ist eine Methode, die individuell erfahren wird, und der Ausdruck einer inneren Ausrichtung zu mehr Liebe , Bewusstheit und Achtung vor allem Leben.

 

 

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über Leben, Sterben
und spirituelles Wachstum

 

 

 

 
 
 

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Ist Meditation nicht ein Luxus? Verliere ich in der Meditation nicht den Boden unter den Füßen? Schweife ich nicht ab in die Welt der Träume? Entferne ich mich nicht von den Realitäten und Herausforderungen des täglichen Lebens?

Genau das Gegenteil ist richtig. In der Meditation tauchen Sie in die wichtigste Realität ein, die es gibt – Ihr eigenes Selbst. Erst wenn Sie sich selbst verstehen, können Sie die Welt verstehen. Meditation bedeutet nicht Abdriften in die Welt der Träume, sondern wache, mutige und vorurteilsfreie Selbstbeobachtung im Hier und Jetzt.

Kann ich mit Meditation meinen beruflichen Erfolg steigern?

Je weniger Erwartungen Sie an die Meditation knüpfen, desto besser wird Ihre Meditation sein. Es kann schon sein, dass Meditation Ihnen hilft, im Beruf erfolgreicher zu sein. Das ist aber nicht das Ziel der Meditation. Meditation hilft Ihnen vor allem, ein erfülltes, glückliches Leben zu führen. Meditation hat nichts mit Leistung zu tun, sondern mit einem entspannten Loslassen im Hier und Jetzt.

Es fällt mir schwer, mich in der Meditation zu konzentrieren und meine Gedanken zu kontrollieren. Wie kann ich meine Konzentration in der Meditation verbessern?

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass Meditation eine Form von Konzentration ist. Meditation ist Nichtstun – keine Anstrengung, kein Ziel, keine Erwartung, keine Kontrolle, sondern anstrengungsfreies Geschehenlassen. Nur im Zustand totaler Entspannung löst sich die Barriere auf, die uns daran hindert, mit dem Ganzen in Einklang zu sein, mit der Natur, mit der Existenz, mit Gott – wie immer wir es nennen wollen.

Brauche ich als Anfänger eine Anleitung zum Meditieren oder genügt es, wenn ich einschlägige Bücher lese?

Nicht alle Meditationsbücher sind gut. Und mit Theorie kommt man sowieso nicht weit. Deshalb ist es gut, die ersten Meditationserfahrungen unter erfahrener und liebevoller Anleitung zu machen. So wie ein unerfahrener Bergsteiger das Matterhorn nicht ohne Bergführer besteigen sollte, so sollte ein „Novize“  den Weg in die unerforschten Tiefen des eigenen Seins nicht ohne kundige Begleitung unternehmen. Meditation in der Gruppe schafft ein Energiefeld, das die Meditation vertiefen kann.

Mein Verstand sagt mir, dass Meditation eine effektive Entspannungsmethode sein kann. Er warnt mich aber auch davor, durch übermäßige Beschäftigung mit mir selbst aus der Bahn geworfen zu werden. Wie kann ich das ausschließen?

Meditation ist viel mehr als eine effektive Entspannungsmethode. Sie ist ein Transformationsprozess, der Sie zum geistigen Kern Ihres Wesens führt. Der Prozess entwickelt eine Eigendynamik und kann nicht vom Verstand kontrolliert werden. Der kritische Verstand aber möchte die Kontrolle behalten. Deshalb produziert er Warnungen. Es schadet nicht, sich diese Warnungen anzuhören. Nur durch kritisches Abwägen entsteht schließlich das Vertrauen, das für die Meditation so wichtig ist. Und es stimmt natürlich: übermäßige Beschäftigung mit mir selbst kann mich aus der Bahn werfen. Aber wer sagt denn, dass Meditation zur Egozentrik führt?

Ich habe mich in den letzten Jahren intensiv mit esoterischer Literatur beschäftigt und dabei viele Einsichten gewonnen. So leuchtet mir die Bedeutung der Meditation ohne weiteres ein. Aber ich kann nicht sagen, dass sich mein Leben dadurch verändert hat.

Meditation braucht die persönliche Erfahrung. Informationen darüber richten sich an den Verstand, während es in der Meditation vor allem darum geht, die Gedanken loszulassen und die Gefühle und den Körper wahrzunehmen. Gedanken sind oft Quellen der Irritation. Nur in einem gedankenfreien Zustand, also in einem Zustand, der dem Verstand keine Möglichkeit gibt, der Vergangenheit nachzusinnen oder sich Sorgen um die Zukunft zu machen, kann jene innere Ruhe eintreten, die uns für den Pulsschlag des Universums öffnet. Dieses Experiment kann Ihnen nicht durch Lektüre vermittelt werden. Sie müssen es ausprobieren.



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