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Bewusstsein & Heilung
Transformation durch Liebe und Beziehung

Das Schwert der Liebe in der Beziehung


Liebe ist eine sehr zarte Blume.

Eine Beziehung ist zunächst einmal nur eine Beziehung. Etwas geschieht, was zwei
Menschen zueinander führt - Sex, Verliebtheit, Liebe, Schicksal, was auch immer. Was da
passiert, liegt nicht in unserer Hand, es kommt aus dem Ganzen und ist sehr zerbrechlich.
Osho würde sagen: es geschieht, es ist kein Tun oder Machen.

Das zu sehen , ist die erste Voraussetzung für eine gute Partnerschaft. Dabei lässt man die
Frage von gut oder nicht gut einfach beiseite. Man ist in einer Beziehung oder Partnerschaft,
Ende. Dabei geht es einem manchmal gut und manchmal schlecht, die Beziehung ist
manchmal besser und manchmal schlechter.
Die einzige Frage ist: Bin ich noch in der Beziehung?


Verliebtheit hat mit der Beziehung nichts zu tun. Sie ist natürlich die Flamme, die alles in
Bewegung bringt, aber das war's dann auch. Liebe und Partnerschaft fangen an, wenn die
Verliebtheit schwindet. Manche meinen, dann sei die Beziehung zu Ende, und gehen. Wer so
denkt und fühlt, wird nie eine wirkliche Partnerschaft erfahren.

Die Beziehung fängt erst richtig an, wenn wir den anderen in seiner Wirklichkeit sehen.

Dann beginnen die Enttäuschungen, und dann zeigt sich erst, ob wir zur Liebe des Anderen fähig sind oder nur unsere Ideen lieben können und an unseren Täuschungen festhalten wollen. Dann verliebt man sich in die nächste Täuschung.
Das kann auch ein Weg zum Aufwachen sein, wenn man nach zwanzig solcher Verliebtheits- runden darauf kommt, dass die Geschichten sich wiederholen. Man kann das aber auch innerhalb einer Beziehung erfahren, indem man die Enttäuschungen aushält und sich auf den anderen und die Beziehung einlässt, wie er oder sie ist.

Selbstachtung und Selbstliebe

Die Fähigkeit, sich selbst zu akzeptieren, seine eigenen Grenzen zu respektieren und die des Partners. Dem Partner Grenzen zu setzen ist nicht so gut und auch nicht nötig. Wenn ich meine eigene Grenze achte und dies deutlich mache, reicht das. Wenn der andere das dann (dauerhaft) nicht respektiert, muss ich gehen.

Ähnlichkeit in wichtigen Lebensbereichen

Dies sollte eine Beziehung sehr viel einfacher machen- aber  viele Beziehungen bestehen aufgrund einer großen und anfangs ungeheuer attraktiven Verschiedenheit.
Das ist nicht so ganz einfach.
Verschiedenheit ist der größte Anziehungsfaktor. Das ist ja eigentlich das, was
Mann und Frau zueinander zieht: dass sie ganz verschieden, ganz anders sind. Der andere ist
ein Geheimnis. In der sexuellen Begegnung teilt er dieses Geheimnis mit mir, aber ohne es
letztlich preiszugeben. Der  Mann kannetwas vom Geheimnis des Weiblichen
mitbekommen, vor allem dann, wenn er es nicht ergründen will, sondern der Frau erlaubt, es
ihm zu schenken. Wenn er es ergründen will, zieht sie sich zurück. In der Partnerschaft
meinen wir oft, den anderen verstehen zu müssen, was nichts anderes bedeutet, als ihm sein
Geheimnis zu entreißen. Das geht schief. Der Mann muss das Weibliche und das
Geheimnis des Weiblichen achten und es lassen, wie es ist. Für die Frauen gilt natürlich das
Gleiche. Dann bleibt die Spannung, dann bleibt immer noch etwas Neues. Die Kunst einer
Partnerschaft besteht darin, diese Spannung zu bewahren, aber auch auszuhalten, denn sie ist zugleich auch die Ursache vieler Missverständnisse und Konflikte.

Sex und Leidenschaft



Die glücklichsten Paare haben überhaupt keine Ahnung oder Vorstellung davon, was
guter Sex ist oder sein soll. Sie lieben sich einfach, mit und ohne Sex. Anfangs mehr mit,
später mehr ohne. Vergleichen vertieft die Abtrennung von dem, was ist.
Natürlich ist Sex wichtig, aber längst nicht so sehr, wie das oft dargestellt wird. Eine
Beziehung ist ein lebendiger Prozess mit vielen verschiedenen Phasen. Einige sind
leidenschaftlicher, andere kühler. Und die Leidenschaft selbst verändert sich auch. Ein Paar,
das 20 oder 30 Jahre zusammen ist, kann nicht mehr so sein wie in den ersten drei oder fünf
Jahren. Das wäre lächerlich. Und es würde auch Stillstand bedeuten.

„Solange Sex nur ein unbewusster, mechanischer Trieb in dir ist, ist etwas falsch daran. Wohlgemerkt: Nicht der Sex ist falsch, sondern das Mechanische daran ist falsch. Wenn du
etwas Licht und Intelligenz in deine Sexualität bringen kannst, wird sie durch dieses Licht verwandelt. Es wird keine Sexualität mehr sein, sondern etwas ganz anderes, so
anders, dass dir kein Wort dafür einfallen wird. Im Osten haben wir ein Wort dafür: Tantra.
Wenn sich Sex mit Intelligenz paart, mit ihr vereinigt, entsteht eine vollkommen neue Energie – und diese Energie heißt Tantra.“
Osho, Philosophia Perennis

Gemeinsame Werte teilen

Eine Beziehung wächst zu einer bewussten Beziehung, wenn beide Partner bestimmte innere Werte teilen, denn wir leben unser Leben entsprechend den inneren Werten, die wir den Dingen beimessen. Werte wie Ehrlichkeit, Freiheit von Egostrukturen, Meditation, Akzeptieren, Frieden, usw. halten die Beziehung auf einer Ebene von tiefer Wertschätzung, in der jede/r sich entspannen kann. Und das beinhaltet das freudige Akzeptieren, dass jeder auch individuelle Werte haben kann, die (noch) nicht beiden gemeinsam ist. Welches sind Deine/ Eure Werte in einer Bezeihung?

Meditation

Zusammensein in Stille. Das tiefere Wesen, die Seele des anderen fühlen, das, was wir wirklich am andern lieben, und das unabhängig von der äusseren Form genau so wirklich ist. Wir erkennen, dass wir im Anderen immer uns selbst begegnen.

Harmonie von Geben und Nehmen

Was heißt das für eine Beziehung? Eine Paarbeziehung ist kein Geschäft.
Zwischen Mann und Frau läuft etwas anderes als ausgeglichenes Geben und Nehmen.

Beide müssen lernen, vorbehaltlos zu geben und zu empfangen, ohne nach einem Ergebnis zu fragen. Die Hingabe ist nicht an den Partner, sie ist an die Liebe selbst.

Eigenständigkeit beider Partner

Die innere Eigenständigkeit ist wichtig. Sie wird heute aber oft mit äußerer Autonomie
und Selbstständigkeit verwechselt. Und damit, dass Frauen geben wollen wie Männer.
Dann braucht man keine Beziehung.

Gegenseitige Achtung

Vielleicht das Wichtigste. Das beinhaltet, dass der andere anders ist. Anders, als ich
bin, anders, als ich ihn gerne hätte, anders, als ich es mir je hätte träumen lassen. Und dass ich ihn nicht verstehe und darauf verzichte, ihn verstehen zu wollen. Und dass ich darauf
verzichte, dass er mich versteht. Wenn ich ihn dann noch lieben kann, wenn die Liebe dann
noch fließt - dann kann ich mich nur noch voller Dankbarkeit hingeben.


2 Herausforderungen

Die erste Herausforderung für jede Beziehung, nicht nur für eine Liebesbeziehung,
ist es,  ganz im Moment zu sein.

Das ist das schwierigste, solange das Ich sich identifiziert und in dem normalen Zustand der Unbewusstheit lebt. Wenn du glaubst, er oder sie machen dich dauerhaft glücklich, wirst du früher oder später herausfinden, dass das so nicht funktioniert. Eine Liebesbeziehung kann hilfreich sein, wenn sie als Teil einer spirituellen Reise verstanden wird. Dann ist sie eine wirkliche Quelle von Selbsterkenntnis und Erfüllung in der Beziehung, die auf Wahrheit und essentieller Verwirklichung beruht.

Die zweite Herausforderung ist die Bereitschaft, alles Abgrenzende, Trennende, und die Barrieren zu der Erfahrung von Liebe und Einheit zu erkennen, denn diese Qualitäten bestimmen den Grad der Erfüllung einer Liebesbeziehung.
Es sind die Erfahrungen von Frieden, Entspannung und Einssein, die jeder in einer Liebesbeziehung wirklich sucht.


Das Ego besteht aus Abgrenzungen und Verletzungen der Vergangenheit.
Wir leben entweder in Angst oder in Liebe.
  

Das mutige Herz.
Liebe ist auch da, um dir zu helfen, die Schwierigkeiten auszuhalten, anzunehmen
und zu verstehen.



Liebe und Beziehung











Liebe ist eine sehr zarte Blume


Ich habe von einem Mann gehört, der sein Leben lang Junggeselle blieb, weil er auf der Suche nach der perfekten Frau war. Als er siebzig war, fragte ihn jemand: "Du bist überall herumgereist, von Kabul nach Kathmandu, von Kathmandu nach Goa, von Goa nach Poona, und überall hast du gesucht. Konntest du nirgends eine perfekte Frau finden? Nicht mal eine einzige?"
Der alte Mann wurde sehr traurig. Er sagte: "Ja, ein einziges Mal bin ich einer begegnet; einmal bin ich der perfekten Frau begegnet."
Der andere sagte: "Und was ist dann passiert? Warum hast du sie nicht geheiratet?"
Da wurde er noch trauriger.
Er sagte: "Was soll man machen? Sie war auf der Suche nach dem perfekten Mann."

Um in Liebe zu fließen und zu gedeihen, dazu bedarf es keiner Perfektion.

Liebe hat nichts mit dem anderen zu tun. Ein liebender Mensch liebt ganz einfach, genauso wie ein lebendiger Mensch atmet, trinkt, ißt und schläft. Ganz genauso liebt ein wirklich lebendiger Mensch, ein liebender Mensch. Du sagst ja auch nicht: "Solange die Luft nicht völlig rein und unverschmutzt ist, werde ich nicht atmen!" Du atmest selbst in Los Angeles weiter, du atmest weiter in Bombay. Du atmest auch überall da weiter, wo die Luft verschmutzt, vergiftet ist. Du atmest weiter. Du kannst es dir nicht leisten, nicht zu atmen, nur weil die Luft nicht so ist, wie sie sein sollte.
Wenn du hungrig bist, isst du etwas - egal was. In einer Wüste, wenn du vor Durst stirbst, wirst du alles trinken- alles Trinkbare, einfach Wasser, selbst schmutziges Wasser. Ein lebendiger Mensch liebt einfach. Liebe ist eine natürliche Funktion.

Als zweites merkt euch: verlangt keine Perfektion, sonst werdet ihr finden, dass keine Liebe in euch fließt.

Im Gegenteil, ihr werdet sehr lieblos werden. Leute, die Perfektion fordern, sind sehr lieblose Leute - neurotische Leute. Selbst wenn sie eine Geliebte oder einen Liebsten finden können, erheben sie Anspruch auf Perfektion - und die Liebe wird durch diesen Anspruch zerstört.

Sobald ein Mann eine Frau liebt, oder eine Frau einen Mann liebt, werden sofort Ansprüche angemeldet. Die Frau fängt an zu fordern, der Mann solle perfekt sein. Nur weil er sie liebt! Als ob er damit eine Sünde begangen hätte! Von jetzt an hat er perfekt zu sein, von jetzt an muß er all seine Schwächen fallenlassen - nur wegen dieser Frau.

Jetzt darf er nicht mehr menschlich sein.
Entweder muss er übermenschlich werden oder er muss unecht, falsch, ein Betrüger werden. Natürlich, übermenschlich zu werden ist sehr schwierig, und so werden die Menschen lieber Betrüger. Sie fangen an, sich etwas vorzumachen, zu schauspielern und Spielchen zu spielen.
Im Namen der Liebe spielen die Menschen einfach nur rum.

Osho, Sufis: The People of the Path                             Beziehungscounseling

Die Konditionierung der Angst vor Liebe

Seminar | Der Weg der Liebe. Liebe und Beziehung als Spiegel für ein erwachtes Leben

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