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Gesundheit und Krebsbehandlung

Heilende tibetische Atemübungen für mehr Lebensenergie
und einen Energieausgleich



Jede geistige und körperliche Entwicklung kann nur erfolgen, wenn wir uns von alten Strukturen und Mustern lösen. Menschen, die sich zu sehr an festgefahrene Muster klammern, werden sich den Blick auf neue Perspektiven verstellen und zuviel Energie mit dem Festhalten von Dingen oder Menschen vergeuden.

Der Fluß des Lebens erfährt dadurch immer mehr Grenzen in seiner Bewegungsfreiheit. Unser Körper ist aber auf innere und äußere Bewegungen angewiesen, um energetische Ausgewogenheit zu erlangen.
Wenn die Energie stagniert, werden wir krank, weil sie nicht mehr ungehindert fließen kann.

Wir können je nach Veranlagung mehr als drei Wochen ohne Nahrung auskommen. Der Flüssigkeitsbedarf des Organismus muss schon weit früher gedeckt werden. Ohne Sauerstoffzufuhr, also ohne Atemluft, können wir sogar nur wenige Minuten überleben.

Bereits seit Jahrhunderten ist den Menschen der Nutzen von frischer gesunder Atemluft zur Förderung der Gesundheit bewusst. Viele Luftkuranstalten für Lungen- und andere Atemwegsbeschwerden werden deshalb in höheren Bergregionen angesiedelt, wo sich die Kranken durch das Einatmen von gesunder Luft von ihren Erkrankungen schneller und besser erholen können.

Die reinigende Atemübung

Durch einen gezielten Ablauf der Übungen kann das Gleichgewicht der drei tibetischen Energieprinzipien wiederhergestellt und stabilisiert werden. Beachten Sie folgende Punkte, wenn Sie diese Atmung praktizieren:

  • Üben Sie am besten morgens gleich nach dem Aufstehen, und dann mehrere Male während des Tages.
  • Üben Sie möglichst immer zur selben Zeit, in entspannter Atmosphäre und bei geöffneten Fenstern. Im Sommer können Sie den Balkon oder die Terrasse als Übungsplatz nützen.
  • Beim Üben sollten Sie bequem stehen oder sitzen; auf alle Fälle müssen Ihre Beine immer Bodenkontakt haben, um eine gute Erdung zu symbolisieren. Achten Sie deshalb auch auf einen Übungsplatz, der mit einem natürlichen Fußboden ausgestattet ist. Holzböden oder ein dicker Wollteppich gelten als ideale Voraussetzungen für diese Atemübungen.
  • Der Mund bleibt während der gesamten Übungsdauer geschlossen. Die Zunge berührt sanft den Gaumen.


Die >rLung<- Atmung

Die erste Übung dient dazu, die subtile feinstoffliche Energie >rLung< zu reinigen und zu harmonisieren. In der geistigen Ebene steht >rLung< für das erste der drei Geistesgifte, die Gier oder die Begierde. Wir können den Begriff auch mit Lebensgier übersetzen, deren negative Auswirkungen wir alle tagtäglich auf unterschiedliche Art und Weise zu spüren bekommen. In der Tibetischen Medizin erfahren Körper, Geist und Seele die gleiche Zuwendung. Daher müssen körperliche Leiden in engem Zusammenhang mit geistiger Instabilität gesehen werden. Ist der Geist zu sehr auf weltliche Dinge, auf die Materie ausgerichtet, wird unser Körper im Laufe der Zeit davon beeinflußt werden. Das allzu große Anhaften an materiellen Gütern wird oft zum Auslöser von geistigen oder körperlichen Beschwerden. Besitztümer werden zum Lebenszweck erhoben. Somit wird das Glück von äußeren Strukturen abhängig und beeinflußbar gemacht. Wir werden krank, weil diese Form von Glück sehr zerbrechlich ist und keine Beständigkeit aufweist. Wie schnell kann sich jeder von uns in einer völlig veränderten Lebenssituation wiederfinden. In unserer Anhaftung an die Dinge des Lebens liegt die Gier begründet.

Zahlreiche Krankheiten werden durch unsere unersättliche Lebensgier gefördert oder ausgelöst. Die Tibetische Medizin spricht davon, daß über. 90% aller möglichen Krankheiten auf eine Störung der Windenergie'>rLung< zurückzuführen sind.

Die Übung 1
Zur Harmonisierung dieser Energie drücken Sie mit dem rechten Daumen den rechten Nasenflügel zu. Lassen Sie nun die Atemluft nur durch das linke Nasenloch ein- und ausströmen. Denken Sie beim Aus­atmen ganz bewußt an eine schwarze Energie, die aus dem Unterleib nach oben fließt, mit der verbrauchten Atemluft ausgeatmet wird und sich in der Erde auflöst. Denken Sie beim Einatmen im­mer an eine reine weiße Energie, die mit der Atemluft in unseren Körper fließt, zum Nabel sinkt und dort die Lebensgier auflöst.


Die >mKhrispa<-Atmung

Die >mKhrispa<-Energie beeinflußt unsere Verdauung, den Stoffwechsel und das Feuer in uns. Gleichzeitig ist >mKhrispa< im seelischen Bereich mit dem Geistesgift der Aggression verbunden. Eine unausgewogene Hitze ist zumeist der Auslöser von Aggressionsausbrüchen gegen unserer Mitmenschen oder gegenüber der eigenen Person. Ungelöste Konflikte, Schuldgefühle oder Schuldzuweisungen sowie Wut oder Arger können unserem seelischen Gleichgewicht erheblich schaden. Ist unsere Seele erst einmal angegriffen, wird auch unser Körper Auswirkungen zeigen. Krebs oder Polyarthritis gelten als Höhepunkt einer Autoaggressionskrankheit. Daher ist eine sanfte Konfliktbereinigung für die Erhaltung der Gesundheit unverzichtbar.

Die Übung 2

Durch die >mKhrispa<-Atmung wird unsere innere Hitze gezügelt und auf geistiger und körperlicher Ebene ein energetischer Ausgleich erzielt. Schließen Sie mit dem linken Daumen Ihr linkes Nasenloch, und atmen Sie nur durch das rechte Nasenloch ein und aus. Stellen Sie sich beim Ausatmen eine gelb-rote Energie vor, die aus der Körpermitte aufsteigt und mit dem Atem unseren Körper verläßt. Durch das Einatmen wird eine rote Energie in die Kör­permitte geleitet. Die reine Energie sammelt sich nun im Sonnengeflecht (Solarplexus) und neutralisiert so unsere Aggressionen.

Ein guter Tipp für Ihre Gesundheit: Immer wenn Sie das Gefühl des Ärgers in Ihrem Innern wahrnehmen, sollten Sie sofort diese Atemübungen praktizieren. Sie sparen sich damit viel wertvolle Energie und geraten nicht so leicht in emotionale Ausbrüche. Zudem hilft uns diese Atmung, den Weg zu unserer Mitte zu finden.

 

Die >Badkan<-Atmung

Sie wird zur Reinigung der Schleimenergie eingesetzt und hilft, auf geistiger Ebene loszulassen von Illusionen wie materiellem Besitz oder der Vorstellung, einen unveränderlichen immerwährenden Körper besitzen zu müssen. Alles im Leben ist der ständigen Veränderung unterworfen. Panta rhei - »alles fließt« war schon für die Griechen eine wichtige metaphysische Erkenntnis. Die Tibeter teilen den Fluss des Lebens in drei immer wiederkehrende Zyklen ein, das Rad des Lebens.

Das Rad des Lebens umspannt die Geburt, das Leben und den Tod. Keines der drei Stadien ist subjektiv höher oder niedriger. Umhergeworfen auf dem Ozean von Samsara, strebt der Mensch nach Erlösung aus dem ewigen Zyklus der Wiedergeburt. Doch das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung bedingt mehrere Zyklen, die für den Normalsterblichen nötig sind, um aus dem Ozean von Samsara in den Zustand der Erleuchtung überzuwechseln. Eintreten in das Nirwana heißt gleichzeitig, nicht mehr wiedergeboren zu werden. Dies wird als höchstes Ziel aller Buddhisten angesehen.

Auch die westliche Welt könnte vom Loslassen aller Illusionen durch eine Veränderung unserer Denkweise profitieren. Jede geistige und körperliche Entwicklung kann nämlich nur erfolgen, wenn wir uns von alten Strukturen und Mustern lösen. Menschen, die sich zu sehr an festgefahrene Muster klammern, werden sich den Blick auf neue Perspektiven verstellen und zuviel Energie mit dem Festhalten von Dingen oder Menschen vergeuden.

Der Fluß des Lebens erfährt dadurch immer mehr Grenzen in seiner Bewegungsfreiheit. Unser Körper ist aber auf innere und äußere Bewegungen angewiesen, um energetische Ausgewogenheit zu erlangen. Wenn die Energie stagniert, werden wir krank, weil sie nicht mehr ungehindert fließen kann.

Die Übung 3

Für die Harmonisierung der >Badkan<-Energie bleiben beide Nasenlöcher unbedeckt. Atmen Sie in tiefen ruhigen Atemzügen ein. Beim Ausatmen stellen Sie sich eine graue verbrauchte Ener­gie vor, die den Körper durch die Stirnmitte verlässt. Die verbrauchte Energie fließt zur Erde und wird dort wiederum transformiert. Das Einatmen wird von einer reinen blauen Energie begleitet, die ebenfalls durch die Stirnmitte in unseren Körper strömt. Durch diese blaue Energie wird unser Gehirn von den Illusionen gereinigt, und wir können uns ohne lähmende Verlustsängste dem Fluss des Lebens hingeben.

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Praktizieren Sie anfänglich jede Atemübung dreimal. Später können Sie den Übungsablauf auf fünf bis sieben Einheiten steigern. Nach einiger Zeit wird sich eine angenehm spürbare Veränderung der körperlichen und geistigen Verfassung einstellen. Seminarteilnehmer und Klienten bestätigen, dass die regelmäßigen Atemübungen ein völlig verändertes Körperbewusstsein in ihnen auslösen.

Selbst Menschen, die zu Depressionen neigen, berichten, dass sie durch gezieltes Atemtraining eine wesentliche Verbesserung ihrer gesundheitlichen Situation erwirken konnten.


Audio- Download |  mp3   Anleitung zu diesen Übungen

 

 

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