Die Gefahr der versteckten Süße in industrieller Nahrung

Der süße Geschmack steht in engster Verbindung mit einer angenehmen Vorstellung: mit Glück. Das ist, so wissen Völkerkundler, bei sämtlichen Volksstämmen auf der Welt so. Dieses Gefühl des Wohlbefindens, was durch Süße ausgelöst wird, macht es so schwer, auf Zucker zu verzichten. Dabei gehen von diesem Geschmacksmittel nicht unerhebliche Risiken aus:

* Wissenschaftler haben im Laufe der letzten 40 Jahre in verschiedenen aufeinander folgenden Studien festgestellt, dass Zucker die Aktivitäten der weißen Blutkörperchen unterdrücken kann. Das sind aber die Zellen, die Ihr Immunsystem erst stark machen: keine weißen Blutkörperchen, keine guten Abwehrkräfte. Sie werden anfällig für Infekte und sind schneller krank.
* Eine Studie der American Heart Association aus dem Jahr 2004 bestätigt, was Forscher schon länger geahnt haben: Zucker senkt den HDLCholesterinspiegel. HDL ist aber das gute Cholesterin, das verhindert, dass Ihre Arterien verkalken.
* In der gleichen Studie wurde entdeckt, dass Zucker die Triglyzeride ansteigen lässt. Diese verursachen genau das Gegenteil der HDL-Wirkung: Sie fördern eine Verkalkung der Arterien. Das beschleunigt das Entstehen von Herzinfarkt und Schlaganfall.
* Zu viel Zucker fördert außerdem das Entstehen von entzündlichen Prozessen im Körper. Diese verursachen auf Dauer Herzkrankheiten.
* Essen Sie viel Zucker, erhöhen Sie Ihr Diabetes-Risiko. Die Zahl der Diabetes-Neuerkrankungen hat zugenommen, seitdem es immer mehr verarbeitete Lebensmittel gibt, die Zucker enthalten.
* Zudem verursacht Zucker Karies und Übergewicht, woraus Diabetes oder andere gefährliche Folgekrankheiten entstehen können.

Vermeiden Sie versteckten Zucker

Eigentlich ist Fett der Geschmacksträger Nummer eins. Aber Zucker ist billiger und gibt ebenfalls einen dem Menschen "angenehmen" Geschmack. Daher wird er fast überall eingesetzt, gerade auch in den Lebensmitteln, in denen Sie ihn nicht vermuten. So ist er zum Beispiel in Wurst genauso enthalten wie in den praktischen Nudel-Fertiggerichten oder in Konservendosen. Da mögen aber doch keine großen Mengen zusammenkommen, denken Sie jetzt vielleicht – aber da irren Sie sich: Jeder Deutsche nimmt pro Jahr 25 Kilo versteckten Zucker zu sich. Hinzu kommen übrigens noch einmal 11 Kilo Zucker pro Jahr, den Sie bewusst verzehren. Das sind rund 180.000 überflüssige Kalorien pro Jahr!

Wenn Zucker das Fett im Diätprodukt ersetzt ...

Eine große Gefahr, viel zu viel versteckten Zucker zu sich zu nehmen, sind übrigens Diätprodukte. Diese Lebensmittel werben groß damit, fettreduziert zu sein. Das Problem, dass bei der Verwendung von wenig Fett entsteht, ist, dass der Geschmack leidet. Ohne Fett schmecken viele Lebensmittel langweilig. So setzt die Industrie gerade in fettreduzierten Diätlebensmitteln verstärkt Zucker ein, um den Geschmacksverlust wieder auszugleichen. Diesen Zucker braucht Ihr Körper natürlich nicht wirklich; er wird nicht zur Energiegewinnung benötigt, sondern ist reine Geschmackskosmetik. Er wird stattdessen in Fett umgewandelt, für schlechte Zeiten gelagert – und zeichnet sich bald als Rettungsring um Ihre Hüften ab. Dabei wollten Sie doch mit dem Kauf von Diätprodukten genau diese Rettungsringen bekämpfen! Mein Rat daher: Machen Sie um fettreduzierte Produkte einen großen Bogen!

Süßstoffe sind keine Lösung

Wie aber sollen Sie dem Zucker entgehen? Eine scheinbar einfache Lösung besteht darin, zu Süßstoffen zu greifen. Hierzu gehören Saccharin, Cyclamat oder Aspartam. Geht es Ihnen aber um Ihre Gesundheit, sind diese Stoffe keine Alternative. Sie wirken unter anderem als Nervengift oder Antibiotikum – wenn Sie dann wirklich wegen einer Krankheit auf Antibiotika angewiesen sind, kann es sein, dass Sie an diese so gewöhnt sind, dass sie nicht mehr anschlagen. Zudem lassen diese Süßstoffe den Insulinspiegel schnell nach oben schnellen und verursachen so Heißhunger.

 

 

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